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DorfVision IV
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Im Rahmen des Projekts DorfVision soll das Endprodukt die Schaffung eines Dorfladens sein, der sich als zentraler Treffpunkt im Ortetablieren und somit zur Belebung des Ortskerns beitragen soll.
In vielen deutschen Kommunen wurde diese Methode bereits erfolgreich etabliert und ein Beispiel aus Eschwege soll im Folgenden die Idee und deren Umsetzung beleuchten.
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Im Folgenden präsentieren wir einige gelungene Beispiele.
Projekt: "marktwert ... Leben im Ringgau!"
(Quelle: „Region hat Zukunft – Ergebnisse aus dem Masterplan für den Werra-Meißner-Kreis“)
Ziele:
- Betrieb einer Einrichtung als integriertes dörfliches Versorgungszentrums mit den Bereichen Lebensmittel, Dienstleistungen und Begegnung
- Förderung der Kommunikation durch Café und Treffbereich
- Sicherstellung der Nahversorgung mit Lebensmitteln
- Therapeutische Angebote und medizinische Grundversorgung
- Integration von Menschen mit und ohne Behinderung auf Tarifarbeitsplätzen
Vorgehen:
- Örtliche Vereine aktivieren
- Bürgerversammlung - Wünsche der Bürger zu Sortiment, räumlicher Gestaltung und weiteren Dienstleistungen aufnehmen
- Konzept und Machbarkeitsstudie erstellen
- Partner suchen - Netzwerke bilden
- Zusammenarbeit mit Kirchengemeinde und Kommunalpolitik, ortsnahe Firmen berücksichtigen
Ergebnisse:
- Eröffnung des Marktes am 29.07.2010
- Einstellung von 15 Personen mit und ohne Schwerbehinderung inkl. Azubi
- Banken, Bäcker, Metzger, Therapeuten, Arzt, Apotheker, Florist
- Eröffnung des Begegnungs- und Gesundheitszentrums am 26.11.2010
- Nutzung des Kommunikations-/ Beratungsbereiches (Diakonie, Erzählcafé, Cafétreff, Infoveranstaltung, Vereine, Bürgerinfo, Seniorenbüro)
Ansprechpartner:
Aufwind - Verein für seelische Gesundheit e.V. Mattäus Mihm, Rolf Eckhardt Bremer Str. 1 37269 Eschwege Tel.: 05651 7438 0 Email:
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Die Umsetzung der Idee "Gründung eines DorfLadens PLUS" ist natürlich ein individueller Prozess. Jede Kommune oder Ortschaft hat ihre eigenen Rahmenbedingungen, die die Schaffung eines solchen Dorfladens begünstigen oder unter Umständen gar hemmen. Im Folgenden soll die Umsetzung durch weitere Kommunen aufgelistet werden. Die Links verweisen alle auf unterschiedliche Orte, die den Demographischen Wandel als Chance verstanden etwas in ihrer Heimat zu bewegen.
Die Region GießenerLand lädt Sie hiermit ein, an dieser Fülle von Ideen teilzuhaben.
Die beiden folgenden Links geben einen Überblick zum Thema Regionalbewegung und wie sich diese auf Bundesebene gestaltet:
www.regionalbewegung.de
(Bundesverband der Regionalbewegung – Ziel ist es, „eine Lobby für regionale Wirtschaftskreisläufe aufzubauen, die sich bundesweit Gehör verschafft“.)
www.regionale-allianzen.de
(Dieses Projekt wird vom oben genannten Bundesverband getragen; Ziel ist es, die bundesweit gesammelten Erfahrungen zu bündeln und auf einer öffentlichen Plattform vorzustellen.)
Während der Frühjahrestagung des Bundesverbands für Regionalbewegung „Tante Emmas neue Kleider – Lösungsansätze für die Nahversorgung im ländlichen Raum“ im März 2011 wurden aus unterschiedlichen Regionen Referenten eingeladen, die über die Situation vor Ort berichteten. In der folgenden Link-Liste sind die jeweiligen Referenten sowie ihr Arbeitsschwerpunkt aufgelistet:
- Ilonka Sindel „Regionale Allianzen schaffen starke Regionen“ (Projektleiterin „Regionale Allianzen“, Bundesverband der Regionalbewegung e.V.)
http://www.deine-konsumlandschaft.de/
- Ulrich Petschow „Nahversorgung im Wandel – wie versorgt sich der ländliche Raum?“ (Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW))
http://www.handwerksblatt.de/component/docman/doc_download/15-herausforderung-nahversorgung-auf-dem-land
- RA Mathias Fiedler „Solidarisches Wirtschaften braucht passende Rechtsformen – Der Wirtschaftliche Verein als Chance für Dorfläden“ (Geschäftsführer Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V.)
http://www.zdk-hamburg.de/
http://www.zdk-hamburg.de/documents/1009_Grumbach_Dorflaeden_web.pdf
- Wolfgang Gröll „Die neuen Dorfläden – Nahversorgung ist mehr als Einkaufen!“ (Unternehmensberater, newWAY Dynamik & Nahversorgungskonzepte)
http://dorfladen-netzwerk.de/2010/01/interview-mit-dorfladen-berater-wolfgang-groell/
- Kurt Bickel „ KOMM-IN: Kommunen als Schrittmacher der Nahversorgung“ (Diplom-Betriebswirt, KOMM-IN GmbH [erhält und ergänzt kommunale Nahversorgungsstrukturen in Baden-Württemberg])
http://www.komm-in.de/index.php
- Friedhelm Möller „Der Pömbser Lädchen – Nahversorgung für 540 Einwohner“ (Bezirksausschuss Bad Driburg – Pömbsen)
http://www.poembsen.net/dorfentwicklung/dorfentwicklung-index.htm
- Hans-Heinrich Lemke „Lemke’s rollende Supermärkte – Mobile Verkaufsstellen, eine Option für Stadt und Land“ (Vorsitzender des Fachverbandes Mobile Verkaufsstellen im BVL)
http://www.lemkes-rollender-supermarkt.de/000001985b0d93482/index.php
- Christina Pfeiffer „MarktTreff – sozialer Mittelpunkt mit Vollsortiment, ein Beispiel“ (Referat für ländliche Entwicklung, Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein)
http://www.markttreff-sh.de/index.php?seid=101
http://dorfladen-netzwerk.de/sicherung-der-nahversorgung/markttreff-sh/
(Mai 2011)
Im folgenden können Sie bei hr-online sehen, wie das Tegut-Unternehmen begonnen hat, Tante-Emma-Läden im Ländlichen Raum zu re-etablieren: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?jmpage=1&rubrik=5300&mediakey=fs/hessenschau/20110712_1930_tante_emma_laeden&type=v&jm=3&key=standard_document_42028503
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